Freitag, 13. Februar

Praxistipps aus Ihrer Apotheke

Was hilft bei Durchfall? 

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Durchfall – medizinisch „Diarrhö“ genannt – ist ein häufiges, meist harmloses Symptom, das viele Ursachen haben kann. Typisch sind mehr als drei wässrige Stühle pro Tag, oft begleitet von Bauchkrämpfen, Übelkeit oder allgemeiner Schwäche. Besonders belastend wird es, wenn der Flüssigkeitsverlust zu Kreislaufproblemen führt – vor allem bei Kindern, älteren Menschen oder chronisch Kranken. 

Ursachen erkennen 

Akuter Durchfall entsteht oft durch Infektionen mit Viren (z. B. Noro- oder Rotaviren) oder Bakterien wie Salmonellen. Auch verdorbene Lebensmittel, Stress oder bestimmte Medikamente (z. B. Antibiotika) können den Darm aus dem Gleichgewicht bringen. Ein Klassiker ist der sogenannte „Reisedurchfall“ – meist verursacht durch ungewohnte Keime in Wasser oder Speisen. Gerade im Urlaub ist es wichtig, die bewährte Regel „Cook it, boil it, peel it or forget it“ zu beachten: Essen Sie nur Speisen, die gut gekocht oder gebraten sind, schälen Sie Obst selbst und verzichten Sie auf rohe Lebensmittel. Leitungswasser sollte nur abgekocht oder aus versiegelten Flaschen getrunken werden. So lassen sich viele Infektionen vermeiden und der Urlaub bleibt unbeschwert. 

Was hilft? 

Die wichtigste Maßnahme: Flüssigkeit und Elektrolyte auffüllen! Geeignet sind spezielle Elektrolytlösungen aus der Apotheke wie Elotrans oder Oralpädon, aber auch klare Brühe, ungesüßter Tee oder stilles Wasser. Zusätzlich helfen bei Durchfall verschiedene, bewährte Arzneimittel aus der Apotheke, die jeweils unterschiedliche Wirkmechanismen haben und gezielt zur Linderung beitragen. Ihre Guten-Tag-Apotheke hilft Ihnen gern bei der Auswahl der für sie geeignetsten Kombination. 

•          Loperamid (z. B. Imodium akut, Lopedium akut) hemmt die Darmbewegung und verfestigt den Stuhl – aber nur kurzfristig und nicht bei Fieber oder blutigem Stuhl. 

•          Medizinische Kohle (z. B. Kohle-Compretten, Ultracarbon) bindet Giftstoffe, sollte aber mit Abstand zu anderen Medikamenten eingenommen werden. 

•          Hefekulturen wie Saccharomyces boulardii (z. B. Perenterol forte, Yomogi) unterstützen die Darmflora und sind gut verträglich. 

Hausmittel & Ernährung 

Schonkost wie geriebener Apfel, zerdrückte Banane, Reis oder Zwieback kann den Darm beruhigen. Milchprodukte, fettige Speisen und Alkohol sollten gemieden werden. Als Hausmittel hat sich auch die Kombination aus Cola und Salzstangen etabliert, weil Salz den Elektrolytverlust bei Durchfall ausgleicht und Zucker theoretisch die Aufnahme fördert. Tatsächlich ist das aber nur ein Teil der Wahrheit: Salz liefert wichtiges Natrium, das bei Durchfall verloren geht. Allerdings fehlt dabei das ebenso entscheidende Kalium, das für den Elektrolythaushalt unverzichtbar ist, zudem kann Cola durch den hohen Zucker- und Koffeingehalt den Durchfall sogar verstärken statt lindern. Vertrauen Sie deshalb lieber unseren hochwertigen Elektrolytmischungen – speziell auf die Bedürfnisse Ihres Körpers abgestimmt. 

Wann zum Arzt? 

Wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält, Fieber oder starke Schmerzen auftreten oder Blut im Stuhl sichtbar ist, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

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