Donnerstag, 02. April

Neues aus der Wissenschaft

Was der Speichel über Alzheimer verrät

Vorbeugen gilt als beste Medizin in puncto Alzheimer. Doch eine Früherkennung ist gar nicht so einfach. Denn die Krankheit verläuft eher schleichend, oftmals über mehr als zehn Jahre hinweg und ohne Symptome. Ein Forschungsteam der Universität Freiburg (Schweiz) hat gezeigt, dass eine Analyse der mikrobiellen Flora im Speichel helfen kann, Risikopatienten frühzeitig zu ermitteln. Für […] mehr...

Neues aus der Wissenschaft

Mit monatlicher Verhütungs-Tablette zu mehr Sicherheit

Nur noch einmal im Monat die Anti-Baby-Pille nehmen? Das könnte bald Wirklichkeit werden: Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) im englischen Cambridge entwickeln derzeit ein entsprechendes orales Verhütungsmittel. Damit ließe sich die Zahl ungewollter Schwangerschaften reduzieren, die durch das Vergessen der täglichen Einnahme entstehen. Laut den Forschern könnte diese Verhütungsart vor allem in Entwicklungsländern […] mehr...

Neues aus der Wissenschaft

Bläschen heilen Herzmuskel nach Infarkt

Wird der Herzmuskel im Zuge der Behandlung nach einem Infarkt durch Stoßwellen erschüttert, werden kleinste zelluläre Bläschen, sogenannte Vesikel, freigesetzt, die den Regenerationsprozess einleiten. Das haben Forscher der Medizinischen Universität Innsbruck herausgefunden. In zahlreichen Zellkultur- und Tiermodellen konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass Stoßwellen zur Neubildung von Blutgefäßen (Angiogenese) führen: Die entscheidende Rolle spielt die Aktivierung […] mehr...

Neues aus der Wissenschaft

Gewalt verdoppelt Risiko für chronische Erkrankungen

Von häuslicher Gewalt betroffene Frauen haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko chronischer Erkrankungen, die zu Schmerzen im ganzen Körper und extremer Müdigkeit führen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universitäten von Birmingham und Warwick. Die Betroffenen erkranken fast doppelt so wahrscheinlich an Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) und chronischem Erschöpfungssyndrom, berichten die englischen Wissenschaftler im „Journal […] mehr...

Neues aus der Wissenschaft

Schlagzeugspielen verändert das Gehirn

Menschen, die jahrelang regelmäßig Schlagzeug spielen, unterscheiden sich in Hirnstruktur und -aktivität von unmusikalischen Menschen. Das haben Forscher des Universitätsklinikums Bergmannsheil in Bochum im Rahmen einer MRT-Studie herausgefunden. Schlagzeuger besitzen demnach weniger, aber dafür dickere Fasern im Hauptverbindungstrakt zwischen den beiden Hirnhälften. Zudem sind ihre motorischen Hirnareale effizienter organisiert, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Brain […] mehr...