Donnerstag, 20. Juni

Tipps & Tricks

Hautreinigung: Wie geht das?

©K.A./peopleimages.com/stock.adobe.com

Schmutz, Staub, Talg und abgestorbene Hautschüppchen – es gibt vieles, was sich tagsüber auf der Haut ablagert. Für einen gepflegte Teint ist eine tägliche Reinigung wichtig, sonst können Pickel und Irritationen entstehen und aufgetragene Pflege weniger wirken. Erfahren Sie jetzt, wie Hautreinigung richtig geht.

Die Gesichtsreinigung

Die Gesichtsreinigung besteht aus zwei Schritten: Zuerst kommt die eigentliche Reinigung. Für fettige Haut ist ein Reinigungsschaum ideal, trockene und empfindliche Haut profitiert von einer Reinigungsmilch oder -öl. So geht’s: Das Reinigungsmittel auftragen, sanft einmassieren, mit etwas Wasser aufschäumen und anschließen zusammen mit dem Schmutz und Talg abwaschen.

Anschließend muss die Haut geklärt werden: Damit werden die Reste des Reinigungsproduktes entfernt. Ein Tonikum oder Gesichtswasser auf ein Watte- oder Baumwoll-Pad geben und über das Gesicht streichen. Das nimmt Spannungsgefühle und entfernt alle Rückstände (das ist vor allem bei kalkhaltigem Wasser wichtig). Empfindliche Haut verträgt ein Gesichtswasser ohne Alkohol oft besser.

Abendliche Reinigung ist ein Muss

Die Reinigung ist auch für die Pflege wichtig, denn: Wird die Pflegecreme auf den Talg und Schmutz aufgetragen, bleibt sie an der Oberfläche kleben. Dringt sie doch hier und da in die Haut ein, zieht sie den Schmutz mit sich, was die Poren verstopfen und damit zu Entzündungen und Pickeln führen kann. Deshalb ist vor allem die abendliche Reinigung ein Muss. Wer zu öliger Haut neigt, sollte diese auch morgens waschen, da sich über Nacht Talg bildet. Bei sehr trockener Haut kann man morgens darauf verzichten, um den natürlichen Schutz der Haut zu nutzen.

Die Tiefenreinigung

Für eine optimale Reinigung sorgt Peeling: kleine Körnchen rubbeln die abgestorbenen Hautzellen ab und lassen den Teint anschließend frisch strahlen. Bei öliger oder fettiger Haut kann man auch öfters peelen. Für empfindliche Haut ist ein Enzympeeling besser geeignet. Das wirkt sehr sanft, weil die mechanische Reibung fehlt. Stattdessen lösen Enzyme verhornte Hautzellen und hinterlassen ein seidig-weiches Hautgefühl (zum Beispiel medipharma cosmetics Hyaluron Enzympeeling, 100 ml, 13,95 Euro).

Der Körper

Unsere Haut ist insgesamt rund zwei Quadratmeter groß und erneuert sich regelmäßig – bis zu 14 Gramm Hautschuppen sterben täglich ab. Nach rund vier Wochen haben wir eine komplett neue Hautoberfläche. Auch am Körper ist eine Reinigung wichtig, vor allem unter den Achseln, im Genitalbereich und an den Füßen. Ein einfaches Einschäumen mit Duschgel oder Seife an diesen Stellen reicht – eine alte Großmutter-Weisheit lautet: „Nur waschen, wo es riecht!“ Wer zu trockener Haut neigt, kann auf die tägliche Dusche verzichten und stattdessen nur verschwitzte Körperpartien waschen. Übrigens profitiert auch der Körper von einem regelmäßigen Peeling. Tipp aus der Küche: Rubbeln Sie sich unter der Dusche mit Kaffeesatz ab. Die feinen Körner lösen die Hautschüppchen. 

Bitte nicht!

  • Heißes Wasser kann die Haut reizen und austrocknen. Besser sind lauwarmes Wasser und eine kurze Duschdauer.
  • Passt das Produkt nicht zum Hauttyp, irritiert das die Haut. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach einem Produkt, dass zu Ihrem Hauttyp passt.
  • Wiederverwendbare Abschminkpads aus Baumwolle oder Mikrofaser sind toll – allerdings sammeln sich Schmutz und Bakterien darin. Deswegen nach der Nutzung mit ein wenig Seife auswaschen, gut trocknen lassen und nach spätestens drei Tagen in die Waschmaschine geben.

Richtig abschminken – wie geht das?

Mascara, Make-up und Lippenstift sollen möglichst lange im Gesicht halten. Doch dieser dekorative Vorteil kann ein Nachteil sein, sobald man sich abschminken möchte. Deswegen ist eine spezielle Reinigung nötig. 

Zuerst sollte das Augen-Make-up entfernt werden. 

Vor allem wasserfeste Wimperntusche braucht eine Spezialbehandlung: Tränken Sie ein Wattepad mit speziellen Augen-Make-up-Entferner und drücken Sie das Pad sanft für rund 30 Sekunden auf die geschlossenen Augen. Anschließend nach außen abwischen und bei Bedarf wiederholen, bis alles Reste abgetragen sind. Nur nicht zu stark rubbeln – das könnte Sie Wimpern kosten.

Lippenstift (vor allem kussechter) geht am besten mit ölhaltigem Reinigungsmittel ab, da Öl die Schminke gut löst. Tipp aus der Küche: Erwärmen Sie ein wenig Kokosöl zwischen Ihren Händen und tragen Sie es auf die Lippen auf. Eine kleine Weile einwirken lassen und abwischen. Kokosöl hat nicht nur eine reinigende, sondern auch eine pflegende Wirkung. Getönte Creme oder Make-up lässt sich in der Regel mit dem normalen Hautreinigungs-Produkt mühelos entfernen.

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