Donnerstag, 18. Juli

Zurück ins Gleichgewicht

Schwindel – was dann hilft

©Galih Prihatama/stock.adobe.com

Schwindel entsteht, wenn unser Gehirn die Informationen verschiedener Sinnesorgane nicht miteinander in Einklang bringen kann. Auch wenn diese Empfindung beängstigend sein mag, sind die Ursachen oft harmlos. In manchen Fällen lässt sich das Problem bereits durch gezielte Übungen beheben. Erfahren Sie jetzt mehr, was Ihnen bei Schwindel helfen kann. 

Schwindel – meist vorübergehende Attacken

Schwindel hat viele Gesichter. Während manche Betroffene das Gefühl haben, in einem Karussell zu sitzen, fürchten andere, den Boden unter den Füßen zu verlieren oder sich nicht mehr auf den Beinen halten zu können. Meist handelt es sich um vorübergehende Attacken. Doch auch ein Dauerschwindel über mehrere Tage ist möglich. Bei Beschwerden, die über Monate anhalten oder immer wieder auftreten, spricht man von chronischem Schwindel.

Meist harmlose Ursachen

In den meisten Fällen liegen dem Schwindel harmlose Ursachen zugrunde. Auslöser sind beispielsweise eine neue bzw. falsch eingestellte Brille, ungewohnte Bewegungen (z. B. Turbulenzen im Flugzeug, starker Wellengang im Boot) Alkoholkonsum oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten. Auch ein niedriger Blutdruck, Verspannungen im Nacken, zu wenig Schlaf oder Sorgen und Ängste können Schwindel hervorrufen. Passende Produkte für ein Leben in Balance finden Sie auf medi now® – dem Online-Shop für Ihre Medikamente. Ein sicherer Service Ihrer Guten Tag Apotheke.

Wann zum Arzt?

Sind die Gründe unklar, sollte man einen Neurologen, Internisten oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen. Dies gilt insbesondere bei plötzlich auftretenden, heftigen oder häufigen bzw. langanhaltenden Schwindelanfällen. Der Gang zum Arzt ist auch bei begleitenden Beschwerden wie Seh- oder Hörstörungen, Kopfschmerzen, Erbrechen oder Ohnmacht dringend angeraten, da Schwindel ebenso ein Symptom verschiedener Grunderkrankungen sein kann. Hierzu zählen unter anderem neurologische Störungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Leiden wie eine Angststörung oder Depressionen. 

Lagerungsschwindel

Die weitaus häufigste Schwindelform ist jedoch der gutartige (benigne) anfallsweise auftretende (paroxysmale) Lagerungsschwindel. Dieser wird typischerweise durch schnelle Kopfbewegungen wie beim Umdrehen im Bett, beim Aufrichten aus einer Liegeposition oder beim Bücken ausgelöst. Seinen Ursprung hat der Lagerungsschwindel in einer Störung des Gleichgewichtsorgans. Dabei lösen sich kleine Kalksteinchen (Otolithen) aus dem Innenohr und gelangen in die flüssigkeitsgefüllten Bogengänge. Dort führen sie zu einer Überreizung von Sinneszellen, welche in Folge falsche Informationen zur Körperhaltung an das Gehirn weiterleiten. 

Zu den möglichen Auslösern des paroxysmalen Lagerungsschwindels gehören Schädel-Hirn-Traumata, längere Bettlägerigkeit und altersbedingte Veränderungen des Gleichgewichtorgans. In den meisten Fällen verschwinden die Beschwerden innerhalb von mehreren Wochen bis Monaten von selbst. 

Wie wird Schwindel behandelt?

Beschleunigen lässt sich dieser Prozess durch ein spezielles Lagerungstraining. Dabei nimmt man unter ärztlicher Anleitung nacheinander verschiedene Sitz- und Liegepositionen mit bestimmten Kopfhaltungen ein. Ziel ist es, die Otolithen so zu verschieben, dass sie keinen Schwindel mehr auslösen. Je nach Ursache des Schwindels kommen zur Behandlung auch Medikamente, Physiotherapie, Psychotherapie oder in Ausnahmefällen eine Operation in Frage.

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Übungen für zuhause

Darüber hinaus lässt sich der Gleichgewichtssinn mit einfachen Übungen allein zu Hause trainieren. Beispiele hierfür sind:

  • Den Blick auf einen festen Punkt gerichtet halten und den Kopf abwechselnd in alle Richtungen bewegen
  • Auf einer geraden Linie entlangbalancieren
  • Mit einem Ball jonglieren
  • Auf einem Stuhl sitzend Gegenstände vom Boden aufheben und wieder ablegen
  • Den Zeigefinger mit ausgestrecktem Arm fixieren und unter Blickkontakt zur Nase führen

Erste Hilfe bei Schwindel

Diese Tipps können eine Schwindelattacke lindern:

  • Hinlegen und Beine hoch lagern
  • Mit den Augen einen bestimmten Punkt fixieren
  • Langsam und tief ein- und ausatmen
  • Wasser trinken
  • Ggf. niedrigen Blutzuckerspiegel ausgleichen (z. B. mit Nüssen)

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