Donnerstag, 26. Januar

Prosit Neujahr

Die 10 besten Vorsätze für 2023 – so klappt’s

©Martin Villadsen/stock.adobe.com

Zwölf Monate, 365 Tage, 8.765 Stunden – so viele Gelegenheiten, im neuen Jahr 2023 etwas Großartiges zu tun und zu erleben! Sicher, die meisten Tage sind vollgestopft mit Dingen, die wir eben tun müssen, wie ins Büro gehen, Betten beziehen oder Mittagessen kochen. Aber gerade deshalb sollten wir die Zeit, die wir frei bestimmen können, umso mehr nutzen für Dinge, die uns gut tun, uns Freude machen und, ja, auch das, uns gesund halten. Wir haben zehn Vorschläge gesammelt, suchen Sie sich jetzt etwas aus. 

1. Mal wieder ans Meer fahren

„Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer“, lautet ein Satz, der einem oft im Internet entgegenkommt. Auch einen Roman mit diesem Titel gibt es. Der Urheber des Satzes lässt sich nicht feststellen, aber wer immer es ist: Er (oder sie) hat recht! Wir sitzen tatsächlich viel zu wenig am Meer. Was schade ist. Denn es tut einem einfach gut, dieses einfach so Rumsitzen am Meer. Diese unendliche Weite, dieses regelmäßige Rauschen der Brandung, das Kreischen der über uns hinwegziehenden Möwen, der kräftige, salzhaltige Geruch des Meerwassers – das alles strömt eine meditative Ruhe und Gelassenheit aus, die uns in unserem Alltag so oft fehlt. Eine Stunde am Meer einfach nur sitzen, nicht reden, nicht lesen, nicht denken – nur aufs Wasser schauen und in den Moment abtauchen, ist eine Kraftquelle, die wir wirklich öfter nutzen sollten.  

2. Zum Gipfelstürmer werden

Die Alternative zum Meer: der Berg! Die Wirkung ist ähnlich, nur ohne Wasser. Und ohne Möwen. Wer fit genug ist, steigt ihn hinauf – am besten mit der Familie oder einem guten Freund oder einer guten Freundin. Wem das zu anstrengend ist, der benutzt einen Lift oder eine Seilbahn. Machen Sie oben am Gipfelkreuz ausgiebig Rast und genießen Sie die Fernsicht. Besonders in den Alpen mit ihren Drei- und Viertausendern ist der Ausblick atemberaubend. Tipp: Suchen Sie sich einen Tag mit guter Fernsicht heraus. 

3. Mindestens eine schlechte Gewohnheit über Bord werfen

Das kann der Klassiker Rauchen sein, aber auch „das neue Rauchen“, also der hohe Konsum von Zucker (z. B. Naschen am Abend beim Fernsehen). Oder was auch immer. Sie kennen Ihre schlechten Gewohnheiten selbst am besten, falls nicht, fragen Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin. Tipp: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Konzentrieren Sie sich auf eine einzige Sache und ziehen Sie es durch. Es wird Ihnen nicht nur gesundheitlich guttun, sondern Sie werden auch stolz auf sich selbst sein, es geschafft zu haben. 

4. Nicht mit Idioten diskutieren

Da gibt es diesen schönen Cartoon im Internet, wo ein Mann den Weisen fragt, was das Geheimnis für ewige Glückseligkeit sei. „Nicht mit Idioten zu diskutieren“, antwortet der Weise. „Da bin ich anderer Meinung“, sagt der Mann. Darauf der Weise: „Stimmt, Sie haben recht.“ Machen Sie es wie der Weise.

5. Sich weniger ärgern

Noch ein Spruch aus dem Internet: „Bevor ich mich wieder aufrege, ist es mir lieber egal.“ Der Spruch ist lustig, hat aber durchaus einen ernsten Hintergrund. Wir regen uns viel zu oft über viel zu viele Nichtigkeiten auf und ärgern uns über Dinge, die es einfach nicht wert sind. Das ist eine unglaubliche Verschwendung von Energie. Ärger ist ungesund, er schadet uns und unserem Immunsystem. Deshalb ist es wichtig zu lernen, bewusst mit ihm umzugehen und ihn zu kontrollieren. Wenn Sie sich fragen, wie das geht, dann holen Sie sich Rat und Anregungen von Experten. Ein Tipp für den Anfang: Lesen Sie das Buch „Jeden Tag weniger ärgern. Das Anti-Ärger-Buch. 59 konkrete Tipps, Techniken und Strategien“ von Vera F. Birkenbihl. 

6. Öfter mal „nein“ sagen

Das kennt wohl jeder: Ein Bekannter oder ein Kollege fragt, ob man nicht mal eben dieses oder jenes für ihn erledigen könne, und ehe man sich´s versieht, hat man „ja“ gesagt. Dabei hat man überhaupt keine Lust und auch keine Zeit. Und dann ärgert man sich, dass man nicht „nein“ gesagt hat. Nicht falsch verstehen: Es ist absolut in Ordnung, hin und wieder einem anderen zu helfen. Nur wenn das zum Dauerzustand wird und auch keine Gegenleistung erfolgt, dann sollten Sie daraus die Konsequenz ziehen. Und die bedeutet, bei der nächsten Anfrage ein höfliches, aber klares „Nein“ zu sagen. Es mag zunächst schwerfallen, aber man fühlt sich anschließend besser. Und man hat weniger Arbeit. 

9. Rom besuchen

Alle Wege führen nach Rom, heißt es. Warum gerade Rom? Warum nicht Paris, London, Wien, Barcelona, Stockholm oder Berlin? Die klare – zugegebenermaßen subjektiv geprägte – Antwort lautet: Weil Rom ganz einfach DIE Stadt ist. Und zwar die Stadt, die man zumindest einmal in seinem Leben besucht haben muss. Wohl keine andere Stadt bietet auf so engem Raum so viele Highlights, die man zum Teil aus dem Latein- und Geschichtsunterricht, zum Teil aus berühmten Filmen kennt und die zum großen Teil „per pedes“ zu erreichen sind. Man kommt aus dem Staunen und Begeistertsein einfach nicht mehr heraus. Natürlich sind auch die anderen oben genannten Städte und viele weitere einen Besuch wert. Aber Rom ist einzigartig. 

8. Freundschaften pflegen oder reaktivieren

Freunde sind etwas Besonderes. Sie sind wie Familie, nur besser. Denn im Gegensatz zu einer Familie kann man sich seine Freunde aussuchen. Experten empfehlen, mindestens zwei Stunden pro Woche in die Pflege der Freundschaft zu investieren. Das muss auch gar nicht immer ein persönliches Treffen sein. Das kann auch ein (Video-) Telefonat oder ein Chat über einen Messaging-Dienst wie zum Beispiel WhatsApp sein. Ein gemeinsames Abendessen oder ein Fest ist natürlich am schönsten. 

9. Mal wieder ins Theater, Konzert, zum Kabarett oder zu einem Sportevent gehen

Jetzt wird es persönlich: Ich hatte im vergangenen Jahr 2022 zwei Highlights, die mir beide sicherlich für immer in Erinnerung bleiben werden. Das eine war das Konzert des italienischen Musikers Zucchero, und das andere war der Besuch der Leichtathletik-Europameisterschaften im nahezu ausverkauften Olympiastadion in München. Grandiose Erlebnisse alle beide. Nun sind Sie vielleicht kein Fan von Zucchero und finden Leichtathletik langweilig. Das macht nichts. Dann suchen Sie sich etwas anderes. Es gibt so viel. Schnappen Sie sich einen Freund oder eine Freundin, Ihren Mann oder Ihre Frau und suchen Sie sich aus dem breiten kulturellen und sportlichen Angebot etwas Schönes aus. Der Besuch lohnt sich gleich doppelt: Sie erleben einen tollen Abend und Sie zahlen außerdem auf Ihr Konto der schönen Erinnerungen ein. 

10. Mehr auf seine Gesundheit achten

Zum Schluss noch die Basics: Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit! Das haben Sie sich sicherlich schon oft vorgenommen – jetzt ist die beste Zeit, es endlich auch zu tun. Beginnen wir doch einfach mit dem Rauchen und dem Alkoholkonsum. Sollte dies bei Ihnen eine Baustelle sein, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, daran zu arbeiten. Gesünder essen ist auch ein wichtiger Punkt. Mehr Sport oder zumindest Bewegung wäre vielleicht auch eine gute Idee. Und dann natürlich die Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen, angefangen bei den Zähnen bis hin zu den Krebsvorsorgeuntersuchungen – wollten Sie da nicht schon längst einen Termin vereinbaren? Machen Sie jetzt Nägel mit Köpfen! Vergessen Sie auch nicht Ihre psychische Gesundheit. Sie fühlen sich im Dauerstress? Reduzieren Sie ihn oder lernen Sie Techniken, damit umzugehen und sich zu entspannen. In Ihrer Beziehung kriselt es? Überlegen Sie, welche Lösungen es gibt, um die Situation zu verbessern. Wichtig: Belassen Sie es nicht beim „man müsste“, sondern handeln Sie. 

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