Manche von uns kennen es nur zu gut, für Andere ist es glücklicherweise das erste Mal…
Eine Blasenentzündung (Harnwegsinfekt) äußert sich oftmals durch Brennen beim Wasserlassen, häufigen Harndrang und Schmerzen im Unterbauch. Bei leichten Beschwerden können Betroffene zunächst selbst etwas dagegen tun.
Eine wichtige Maßnahme ist, viel zu trinken. In der Apotheke sind hierfür spezielle Blasen- und Nierentees erhältlich, die harntreibende Heilpflanzen wie Brennnessel, Birkenblätter oder Goldrute enthalten. Diese helfen dabei, die Bakterien aus der Blase „auszuspülen“. Zur Unterstützung können pflanzliche Arzneimittel eingenommen werden. Häufig verwendet werden Präparate mit Bärentraubenblättern, Kapuzinerkresse und Meerrettich oder Tausendgüldenkraut, Liebstöckel und Rosmarin. Sie wirken antibakteriell bzw. entzündungshemmend und sind rezeptfrei erhältlich. Zur Einnahme beraten wir Sie in der Apotheke gern.
Bei stärkeren krampfartigen Beschwerden können wir ebenfalls mit Medikamenten unterstützen. Und dann heißt es Ausruhen! Wärme, zum Beispiel durch eine Wärmflasche, kann zusätzlich entspannend wirken und Schmerzen lindern. Nehmen Sie sich die Zeit, den Infekt gut auszukurieren! Wichtig: Wenn sich die Beschwerden nach ein bis zwei Tagen nicht bessern, sich verschlimmern, Fieber, Blut im Urin oder starke Schmerzen auftreten, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei Schwangeren, Männern und Kindern empfehlen wir einen Arztbesuch.
Leider ist die Blasenentzündung für einige Frauen ein immer wiederkehrendes Problem oder begleitet sie in einigen Lebensabschnitten. Die kurze Harnröhre macht es Bakterien leicht, in die Blase aufzusteigen und sich dort zu vermehren. Hormonelle Einflüsse können bei Frauen in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auch die Entstehung von Harnwegsinfekten begünstigen. Das Immunsystem spielt natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle. Wenn dieses geschwächt ist durch Stress, höheres Alter oder bei einigen Krankheitsbildern wie z.B. Diabetes kann eine Blasenentzündung schneller entstehen. In einem Gespräch können wir gemeinsam herausfinden, ob Tipps zum Verhalten im Alltag vorbeugend helfen können.
So gelten einige allgemeine Regeln wie:
• Viel trinken (2–3 l Wasser oder ungesüßter Tee), damit Bakterien ausgespült werden
• Nicht „einhalten“ – regelmäßig zur Toilette gehen
• Nach dem Toilettengang von vorne nach hinten wischen.
• Nach dem Geschlechtsverkehr möglichst bald Wasser lassen.
• Nasse Kleidung (Badeanzug, Sportwäsche) zügig wechseln In manchen Fällen kann die Einnahme von Cranberry Präparaten, D-Mannose oder Probiotika sinnvoll sein. Auch hierzu können wir Sie individuell beraten.
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