Montag, 26. Februar

Alle 28 Tage wieder

Regelschmerzen – warum haben wir sie?

©Kaspars Grinvalds/stock.adobe.com

Waren das wirklich schon wieder 28 Tage? Der Zyklus ist rum und die Qualen gehen von vorne los. Und die Wortwahl ist dabei nicht übertrieben: Etwa drei von vier Mädchen und Frauen geben an, dass sie zeitweise Regelschmerzen haben, die sehr stark sind. Besonders junge Frauen unter 20 Jahren haben oft mittelstarke bis starke Beschwerden. Warum manche so schmerzhafte Tage haben und andere weniger und was dabei im Körper passiert, erfahren Sie jetzt hier. 

Viele haben Begleitbeschwerden

Während der Menstruation wird die Gebärmutterschleimhaut abgebaut und vom Körper ausgeschieden. Dazu ziehen sich die Muskeln in unregelmäßigen Abständen zusammen und entspannen sich wieder: Manchmal merken Sie das gar nicht und dann wiederum spüren Sie die starken Krämpfe im Unterleib. Die Regelschmerzen können bis in den Rücken und die Beine ausstrahlen. Auch Übelkeit ist ein Begleitsymptom bei einigen Mädchen und Frauen. Warum aber das Ganze? Die Schleimhaut kleidet die Wand in der Gebärmutter aus. Sofern sich hier ein Embryo einnistet, versorgt sie ihn mit den notwendigen Nährstoffen. Werden Sie aber während Ihres Zyklus nicht schwanger, so bekommen Sie normalerweise Ihre Menstruation. 

Regelschmerzen: Botenstoffe haben Schuld?

Warum manche Frauen stärkere Regelschmerzen haben während ihrer Periode als andere, ist nicht eindeutig bewiesen. Die Wissenschaft weiß, dass dabei bestimmte Botenstoffe eine Rolle spielen, die sogenannten Prostaglandine. Es wird angenommen, dass der Körper davon einen Überschuss produziert und somit besonders empfindlich darauf reagiert. Bei vielen jungen Betroffenen gewöhnt sich aber der Körper mit der Zeit an diese Stoffe. So lassen im Laufe des Lebens die starken Regelschmerzen bei vielen Frauen nach oder verschwinden sogar völlig. 

Tipps zur Linderung

Sofern Sie unter anhaltenden starken Regelschmerzen leiden, haben wir folgende Tipps zur Linderung für Sie.

  1. Wärme: Ein Wärmegürtel, Wärmepflaster oder auch eine Wärmflasche kann bei starken Regelbeschwerden helfen. Die Wärme hilft dabei, dass sich der Unterleib entspannt und weniger verkrampft. 
  2. Entzündungshemmende Schmerzmittel: Ibuprofen und Paracetamol können gegen starke Schmerzen während Ihrer Periode helfen. Je nach Dosierung sind sie nicht verschreibungspflichtig. Auch Diclofenac oder Naproxen kann Ihnen Linderung verschaffen. Lassen Sie sich dazu gern in Ihrer Guten Tag Apotheke beraten. 
  3. Bewegung: Auch Bewegung kann eine krampflösende Wirkung auf die Schmerzen während der Regelblutung haben. Außerdem werden beim Sport beispielsweise Glückshormone freigesetzt. Das hilft nicht nur gegen die Regelschmerzen, sondern auch gegen Stimmungsschwankungen. 

Prämenstruelles Syndrom 

Aber nach der Periode ist bekanntlich vor der Periode: Haben Sie schon mal was von PMS gehört? Das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, bezeichnet verschiedene psychische und körperliche Symptome. Sie setzen einige Tage vor Beginn der Regelblutung ein. Meistens enden sie auch mit der Periode. Dazu zählen unter anderem: 

  • Gereiztheit
  • Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerzen
  • Angstzustände
  • Depressionen 

Regelschmerzen und PMS 

Etwa 20 bis 50 Prozent der Frauen, die regelmäßig ihre Menstruation bekommen, haben PMS. Wobei die endgültige Diagnostik schwierig ist. Denn diese Symptome können eine Vielzahl anderer Ursachen haben. Das Ausmaß der PMS ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Es kann wenige Stunden vorher einsetzen oder schon bis zu zehn Tage vorher. Auch die Intensität kann monatlich schwanken. Nichtsdestotrotz bringt das prämenstruelle Syndrom das Leben einer Frau gehörig durcheinander. Auch hier berät Sie das kompetente Team Ihrer Guten Tag Apotheke.

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