Donnerstag, 18. Juli

Pollen-Allergiker aufgepasst

Heuschnupfen keine Bagatelle

Jedes Frühjahr das Gleiche: Viele Menschen denken, dass sie sich eine Erkältung eingefangen haben und warten, dass die Beschwerden von alleine wieder verschwinden. Dabei ist es oft eine Pollen-Allergie, die ihnen das Leben schwer macht und die mit den richtigen Maßnahmen gut in den Griff zu bekommen ist.

Nach Angaben des Allergieinformationsdienstes erhalten 15 Prozent der Erwachsenen im Laufe ihres Lebens von ihrem Arzt die Diagnose Heuschnupfen.

Beschwerden werden oft einfach hingenommen

Die Symptome einer Pollenallergie ähneln oft jenen einer Erkältung. Die Nase läuft, die Augen tränen, man muss häufig niesen und bekommt schlecht Luft. Auch Ohren, Mund und Rachen können jucken und brennen. Dazu verringern Müdigkeit, Kopfschmerzen und schlechter Schlaf die Lebensqualität.

Aus Heuschnupfen kann Asthma werden

Trotz der zum Teil sehr intensiven Symptome nehmen viele Menschen Heuschnupfen nicht ernst. Doch Experten warnen: Wird Heuschnupfen nicht behandelt, besteht die Gefahr, dass es zu einem sogenannten Etagenwechsel kommt. Und dann wird aus dem allergischen Schnupfen ein allergisches Asthma.

Das Übel an der Wurzel packen

Zu Beginn der Therapie steht immer eine gründliche Diagnostik. Denn nur wer weiß, auf was er allergisch reagiert, kann diese Auslöser meiden – und das ist nun mal der beste Schutz vor Heuschnupfen und allergischem Asthma. Leider ist es aber nicht immer möglich, Allergenen vollständig aus dem Weg zu gehen. Dann kann eine Spezifische Immuntherapie (SIT) helfen. Sie trainiert das Immunsystem über einen längeren Zeitraum hinweg an die allergieauslösenden Pollen. Die Heilungsrate dieser Allergie-Impfung liegt bei rund 80 Prozent.

Mit Medikamenten die Beschwerden lindern

Zur Behandlung eines allergischen Schnupfens werden hauptsächlich Antihistaminika und/oder Glukokortikoide eingesetzt. Antihistamin-Tabletten, -Nasensprays oder -Augentropfen werden nach Bedarf angewendet und wirken sehr schnell. Meist kann man bereits nach 15 Minuten eine Besserung der Symptome spüren. Kortisonhaltige Nasensprays wirken nicht nur antiallergisch, sondern auch antientzündlich und abschwellend. „Hier ist zu beachten, dass diese langzeitig angewendet werden sollten. Das heißt, die erste Wirkung wird erst ab zweiwöchiger, kontinuierlicher Anwendung eintreten“, weiß Dr. Sebastian Kotz von der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkunde der TU München. Wirksame Produkte finden Sie übrigens auf medi now® – dem Online-Shop für Ihre Medikamente. Ein sicherer Service Ihrer Guten Tag Apotheke.

Individuelle Belastung minimieren

Auch wenn Blütenpollen winzig klein sind und über 100 Kilometer weit fliegen können, gibt es Möglichkeiten, die persönliche Belastung zu minimieren:

• Benutzen sie täglich eine Nasendusche. So können Sie Pollen, die sich auf der Nasenschleimhaut festgesetzt haben, einfach wegspülen. Meerwasser-Nasensprays wirken abschwellend und wohltuend, außerdem unterstützen sie die Nasenschleimhaut bei ihrer Abwehrfunktion. Am besten lassen Sie sich in Ihrer Guten-Tag-Apotheke dazu beraten!

• Sperren Sie Blütenpollen aus und schlafen Sie bei geschlossenem Fenster. Lüften Sie zu Zeiten, in denen weniger Pollen fliegen. Das ist in der Stadt zwischen 6 und 8 Uhr und auf dem Land zwischen 19 und 24 Uhr.

• Auf Haaren und Kleidung haften viele Pollen. Deshalb sollten sie vor dem Schlafengehen Ihre Haare waschen und Ihre getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufbewahren.

• Trocknen Sie Ihre Wäsche lieber im Keller oder mit dem Trockner statt im Freien.

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