Samstag, 16. Januar

Kein Stress, nur Genuss

So werden die Tage bis zum Fest der Feste ganz entspannt

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Eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Fest – das wünschen sich die meisten. Doch tatsächlich geben Stress, Hektik und Anspannung oft den Ton an. Das muss nicht sein. Heute erfahren Sie, wie die (Vor-) Weihnachtstage für Sie in diesem Jahr wirklich eine Zeit zum Genießen werden.

Einen Gang runterschalten

Fröhlichkeit entsteht durch Leichtigkeit. Wer schnell viele Dinge erledigen muss, ist dabei selten fröhlich. Haben Sie Mut zu (Termin-) Lücken und planen Sie gezielt Pausen und Stunden des Nichtstuns ein. Finden Sie Wege und Mittel, nicht alles allein machen zu müssen: Zum Beispiel könnten Familienmitglieder den Nachtisch zum Festessen beisteuern. Oder man kann sich Lebensmittel aus dem Supermarkt liefern lassen und so wertvolle Zeit gewinnen. Vielleicht gönnen Sie sich vor den Feiertagen eine Haushaltshilfe oder einen Fensterputzer? Und Ihr Besuch wird sich auch dann bei Ihnen wohl fühlen, wenn die Plätzchen einmal nicht selbst gebacken, sondern aus der Packung sind. 

Schenken und Geben ohne Stress

„Selig sind die, die arm sind vor Gott“, heißt es in der Bergpredigt bei Matthäus 5. Zwar erscheint uns Armut heutzutage nicht sehr erstrebenswert, aber Reichtum zeigt sich nicht nur in Geschenken. Selbst die Heiligen Drei Könige brachten zu Jesus Geburt jeder nur eine Gabe, nicht zwölf. Schenken und Geben ist zwar etwas Schönes und gehört zu Weihnachten dazu. Aber es kann auch für Stress und Enttäuschung sorgen. 

Tipp: Schreiben Sie mal wieder einen Wunschzettel, wie früher als Kind, und teilen Sie diesen Ihren Liebsten mit. Einigen Sie sich in der Familie auf eine maximale Anzahl von Geschenken. Oder Sie spielen „Secret Santa“ oder „Wichteln“, wobei jeder einen Namen aus dem Familienkreis zieht und nur diese Person beschenkt. Großeltern und Eltern sollten sich bei den Geschenken für die Kinder absprechen, zu viele Spielzeuge überfordern die Kleinen schnell und können anstatt für große Freude eher für Tränen und Wutausbrüche unterm Tannenbaum sorgen. Anstelle von Gegenständen können auch geschenkte, gemeinsame Unternehmungen viel Freude bereiten. 

Klare Worte statt tiefer Frust

Gnade walten zu lassen ist eines der Erfolgsrezepte für eine harmonische Adventszeit. Ihr Schatzi schenkt Ihnen immer etwas, was Sie gar nicht mögen? Damit möchte er Sie bestimmt nicht absichtlich ärgern. Geben Sie ihm einen besseren Tipp (zum Beispiel einen Online-Warenkorb füllen und ihm zeigen, wo er auf „kaufen“ klicken muss). Sie erwarten mehr Hilfe bei den Vorbereitungen? Dann sollte man das (freundlich) aussprechen und nicht im Stillen – vergebens – darauf warten und später schmollen.

Gemütlichkeit – auch für Sie!

Auch Selbstkritik darf gnädig verstummen: Zu hohe Erwartungen an uns selbst setzen uns zu sehr unter Druck und verderben die Gemütlichkeit. Die Bratensauce hat eher die Konsistenz von Pudding? Wurscht! Es klebt noch ein wenig Staub am Bilderrahmen? Na und? Wir alle legen in der Adventszeit Wert auf Gemütlichkeit und nicht auf einen neuen Putzrekord. 

Schummeln erlaubt

Überraschender Besuch ist im Anmarsch? So schaffen Sie eine heimelige Advents-Atmosphäre in zehn Minuten: Nehmen Sie einen Wäschekorb und räumen Sie alles, was nicht in den Eingangsbereich oder ins Wohnzimmer gehört, dort hinein. Den Korb anschließend bis auf weiteres im einen Raum stellen, den Gäste nicht betreten. Kerzen verschaffen nicht nur eine gemütliche Atmosphäre, in ihrem Schein lässt sich auch schwerer erkennen, wie sauber der Teppich wirklich ist. Also das elektrische Licht dimmen und Kerzen anzünden. Auch die anderen Sinne wollen geschmeichelt werden, das geht mit leiser, ruhiger Hintergrundmusik und Duft, zum Beispiel mit Aromaölen aus der Apotheke. Orange, Tanne oder Zimt passen gut in die Weihnachtszeit, viele Marken bieten auch spezielle Advents-Mischungen an.

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