Freitag, 24. Mai

Neues aus der Wissenschaft

Bewegungsfreude und Medienkonsum schließen sich nicht aus

©pictworks/stock.adobe.com

Kinder und Jugendliche bewegen sich im Alltag zu wenig. Das Ergebnis ist vielleicht wenig überraschend. Erstaunlich ist jedoch, dass es nicht am stundenlangen Zocken am Computer oder Handy liegt. Das belegt nun eine Langzeitstudie.

Bewegt euch!

Obwohl so viele Kinder wie nie in Sportvereinen angemeldet sind, kann dies den Mangel an Bewegung im Alltag nicht ausgleichen. Angaben zufolge sank die körperliche Aktivität in der Altersgruppe der 4- bis 17-Jährigen in den vergangenen zwölf Jahren um ganze 37 Prozent. Das entspricht 31 Minuten pro Woche. Ein Grund dafür ist, dass Kinder heute viel weniger im Freien spielen als früher. Außerdem werden Kinder und Jugendliche häufig mit dem Auto zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten gebracht. Auffällig ist, dass der Unterschied zwischen den Geschlechtern in den letzten sechs Jahren größer geworden ist: Mädchen schnitten deutlich schlechter ab als Jungen.

Steigender Medienkonsum

Mediennutzung und körperliche Aktivität und hängen nicht direkt miteinander zusammen. Das Ergebnis: Kinder, die weniger Zeit am PC oder Smartphone verbringen als andere, bewegten sich nicht zwangsläufig mehr. Trotzdem betonen die Forscher, dass der Medienkonsum deswegen noch lange nicht harmlos ist.

Mehr dazu lesen Sie in der Langzeit-Studie vom Karlsruher Institut für Technologie.

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