Donnerstag, 18. Juli

Rezept

Happy new year – mit Rosenkohl-Pilz-Käse-Fondue

©BVEO

Ein Klassiker zu Silvester: Fondue. Es ist gesellig und abwechslungsreich. Geradezu perfekt für lange Abende mit Freunden und Familie. Denn keiner steht während des Essens in der Küche, alles kann stressfrei vorbereitet werden. Was halten Sie denn zum Start ins neue Jahr von einer kulinarischen Neuentdeckung? Käse-Fondue mit Rosenkohl und Pilzen. Die kleine Kohlsorte ist nicht nur mit einem Happs im Mund, sondern punktet auch mit seinen Inhaltsstoffen. Und die Variante funktioniert als vegetarische, aber auch mit Schinkenspeck – ganz nach Geschmack.

Rezept

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Rosenkohl
  • 250 g braune Champignons
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 ½ EL Olivenöl
  • 1 TL Meersalz
  • 80 g Südtiroler Schinkenspeck in dünnen Scheiben, nach Geschmack
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Greyerzer Käse
  • 300 g Emmentaler Käse
  • 3 TL Speisestärke
  • 375 ml trockener Weißwein
  • 1 TL Zitronensaft
  • 3 EL Kirschwasser
  • 1 Prise Pfeffer und Muskatnuss
  • 4–6 Brezeln, je nach Hunger)

Zubereitung:

  1. ©BVEO

    Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auskleiden. Rosenkohl waschen, putzen, den Strunk kreuzförmig einschneiden und in eine Schüssel geben. Pilze mit einer Gemüsebürste putzen. Rosmarin waschen, trocken schütteln, Nadeln von den Stielen zupfen und hacken.

  2. Olivenöl, Meersalz und Rosmarin in einer kleinen Schüssel verrühren und die Hälfte in die Schüssel zum Rosenkohl geben. Alles gut vermengen und auf das Backblech geben. Pilze in dieselbe Schüssel geben und mit dem restlichen Kräuter-Öl vermengen.
  3. Schinkenspeck der Länge nach halbieren und ein paar Pilze und Rosenkohlköpfchen mit dem Schinken umwickeln.
  4. Rosenkohl auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und nach etwa 12 Min. die Pilze dazu geben. Weitere 20–25 Min. backen, bis das Gemüse gar ist. Dabei zwischendurch immer wieder wenden, damit alles gleichmäßig gar wird.
  5. Knoblauchzehe schälen und Fonduetopf damit einreiben (wichtig: damit sich der Käse nicht im Topf ablagern kann!). Käse reiben. Speisestärke mit Weißwein und Zitronensaft in einer Tasse glattrühren, mit dem Käse in den Fonduetopf geben und bei starker Hitze unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Mit Kirschwasser, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und auf einem Rechaud weiter köcheln lassen.
  6. Brezeln in kleine Würfel schneiden, auf die Fonduegabeln spießen, abwechselnd mit Rosenkohl und Pilzen in den heißen Käse tauchen und genießen.

Rosenkohl – der bislang unentdeckte Fondue-Star!

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Klein und rund – mit einem Happs im Mund – der Rosenkohl ist damit wohl einzigartig unter den Kohlsorten. Mit seinem feinen Geschmack und seiner außergewöhnlichen Form macht er aus jedem traditionellen Käse-Fondue ein kulinarisches Erlebnis. Und dabei hat der Jungspund unter den Kohlsorten, der sich erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa ausbreitete, einiges zu bieten. Denn Rosenkohl steckt voller wichtiger Vitamine und Ballaststoffe, die sich positiv auf die Verdauung auswirken. Nicht zuletzt wegen des Vitamin-C-Gehalts wird ihm auch eine positive Wirkung bei grippalen Infekten nachgesagt. Zudem soll er ausgleichend auf den Hormonhaushalt wirken und das Immunsystem allgemein stärken.

Einkauf

Beim Einkaufen des Gemüses sollte darauf geachtet werden, dass die Röschen grün, knackig und geschlossen sind. Gelbe Blätter oder braune Flecken sowie braune Schnittstellen weisen darauf hin, dass der Rosenkohl schon länger im Regal liegt.

Lagerung

Grundsätzlich sollte beachtet werden, dass Rosenkohl sich nicht für die eine lange Lagerung eignet. Innerhalb von drei bis vier Tagen sollten die Röschen verarbeitet werden, denn sonst werden sie welk und braun. Am liebsten liegt der Rosenkohl gut gekühlt im Kühlschrank, eingewickelt in ein feuchtes Geschirrtuch. Wer den Kohl auf Vorrat lagern möchte, der sollte ihn entweder blanchieren oder einfrieren.

Zubereitung

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Rosenkohl lässt sich auf vielerlei Art zubereiten und sorgt für die Extraportion Raffinesse auf dem Teller. Ob als Beilage zu Pilzen, Wild oder anderen Fleischsorten, als Auflauf oder in der Quiche: Rosenkohl schmeckt immer. Nicht nur im Ganzen lässt sich der Kohl verarbeiten. Wer mag, kann die Röschen auch einzeln auseinanderpflücken und in Butter anbraten. Besonders gut passt Rosenkohl auch zu Speck oder Schinken. Aber auch mit Cranberries verträgt er sich gut auf dem Teller und sorgt so für einen Hauch Exotik. Mit einem Schuss Balsamico gewürzt, zeigt er seinen vollen Geschmack. Und zusammen mit würzigem Käse wird er zum Star beim Fondue.

Das Rezept und die Informationen stammen von Deutschland – Mein Garten. Dort finden Sie auch alles zum Thema Obst und Gemüse aus Deutschland. Lust auf mehr Rezepte?