Montag, 24. Juni

Neues aus der Wissenschaft

Studie zeigt: Salzkonsum in Deutschland ist zu hoch

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Salz – für viele die Würze des Lebens. Ein zu hoher täglicher Salzkonsum wird allerdings mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht, insbesondere mit Schlaganfällen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt deshalb, täglich nicht mehr als sechs Gramm Salz zu sich zu nehmen.

Die Studie

Erstmals liegen bundesweit repräsentative Daten für Erwachsene im Alter von 18-79 Jahren vor. Im Rahmen des Deutschen Erwachsenen Gesundheitssurvey (DEGS) wurde die Natriumausscheidung bei knapp 7.000 Teilnehmern gemessen und daraus die Salzzufuhr berechnet.
Die tägliche Salzaufnahme liegt demnach bei Frauen durchschnittlich bei 8,4 Gramm und bei Männern bei 10 Gramm. Das heißt: Über 75 Prozent der Männer und fast 70 Prozent der Frauen überschreiten die Empfehlung der DGE täglich.

Das überwiegende Salz kommt aus industriell hergestellten Lebensmitteln

Ein gutes Viertel des täglich verzehrten Salzes stammt aus dem Grundnahrungsmittel Brot, gefolgt von Fleisch- und Wurstwaren, Käse und Milchprodukten. Eine moderate Senkung des Salzgehaltes in Lebensmitteln und Speisen kann deshalb einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Bluthochdruck und damit verbundenen Krankheiten leisten.

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beim Robert Koch-Institut (RKI) in Auftrag gegeben. Quelle: www.bmel.de

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