Montag, 20. Mai

Erste Hilfe aus der Natur & der Apotheke

Tipps bei Schlafstörungen

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Der Tag beginnt perfekt, wenn man ausgeruht und erholt erwacht. Guter Schlaf ist wichtig für unser Wohlbefinden – wird die Nachtruhe gestört, kann das zu Konzentrationsmangel, verminderter Leistungsfähigkeit und sogar Depressionen führen. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) leidet mindestens ein Viertel der Deutschen unter Schlafstörungen. Dazu zählen sowohl Probleme beim Ein- als auch beim Durchschlafen. Die Natur und die Apotheke bieten viele Mittel, die einen angenehmen Schlaf unterstützen können. Erfahren Sie jetzt mehr, was Sie bei Schlafstörungen tun können. 

Unterstützung für einen erholsamen Schlaf aus der Natur

Zu den bekanntesten Pflanzen für die Nachtruhe gehören Baldrian, Passionsblume, Melisse und Hopfen. Sie werden seit vielen Jahrhunderten in der Medizin dank ihrer beruhigenden und schlaffördernden Wirkung für die Verbesserung der Schlafqualität genutzt. Pflanzliche Wirkstoffe werden in der Apotheke in Form von Tabletten, Kapseln oder Tee angeboten. 

In der Aromatherapie steht vor allem Lavendel für Entspannung und eine wohltuende Nachtruhe. Es gibt ihn als ätherisches Öl, Badezusatz oder auch Spray für das Kopfkissen. In Ihrer Apotheke werden qualifizierte Mitarbeiter Sie beraten, welches Mittel am besten für Sie geeignet ist und ob es mögliche Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gibt.

Diphenhydramin und Doxylamin für eine gute Nacht?

Hatschi – wer unter Heuschnupfen oder Allergien leidet, kennt die eigentlich unerwünschte Nebenwirkung einiger Antihistaminika: große Müdigkeit. Vor allem die Wirkstoffe Diphenhydramin und Doxylamin können auch Nicht-Allergiker ins Schlummerland schicken.

Nachteil: Eine Anwendung sollte sich auf zwei Wochen beschränken. Bei längerer Einnahme drohen Gewöhnungseffekt und verringerte Wirksamkeit. Auch sollten Patienten ab einem Alter von 65 Jahren vor einer Einnahme ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen, denn der Wirkstoff könnte in dem Alter für kognitive Einschränkungen wie Vergesslichkeit, Desorientierung oder Sprachstörungen sorgen.

Melatonin: hormonelle Hilfe bei Schlafstörungen

Melatonin ist ein natürliches Schlaf-Hormon, dass der Körper produziert, sobald es dunkel wird. Bei Sonnenaufgang (oder künstlichem Licht) wird die Produktion gedrosselt und man erwacht. In der Apotheke bekommt man Melatonin rezeptfrei als Spray oder Kapseln.

Übrigens: Beliebte Bildschirme wie TV, Handy, Tablet oder E-Book-Reader senden bläuliches Licht aus, welches die Melatonin-Produktion hemmt und für Schlafprobleme sorgen kann. Falls Sie schlecht einschlafen, schalten Sie zwei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen Ihre Geräte ab. Als Alternative kann man sich (bei gedämpften Licht) mit einem Papier- oder Hörbuch unterhalten lassen.

Gut zu wissen

Bitte beachten Sie, dass auch rezeptfreie Schlafmittel für eine begrenzte Zeit ausgelegt sind. Wer länger unter Schlafproblemen leidet oder wenn diese sich verschlimmern, der sollte einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, ob vielleicht noch andere Ursachen hinter den Problemen stecken. Genügend Bewegung am Tag sowie „Schlafhygiene“, also zum Beispiel die richtige Raumtemperatur, kein Smartphone oder iPad im Bett, keine Aufregung vorm Schlafengehen etc. sind hilfreich. Auch Entspannungsübungen vor dem Zubettgehen unterstützen einen guten Schlaf.

Achtung, Schlafräuber!

Was Sie für einen guten Schlaf meiden sollten: 

  • Koffein

Genießen Sie koffeinhaltige Getränke spätestens gegen 14 Uhr.

  • Zucker

Die Zellen wandeln den Zucker in Energie um – man wird wach und hibbelig.

  • Schwere Speisen

Die Verdauung von fettigen Speisen behindert die Erholung und den Schlaf.

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